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Versicherungspflicht für Selbständige

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Versicherungspflicht für selbständige in der gesetzlichen Rentenversicherung

Wird die Versicherungspflicht für Selbständige in der gesetzlichen Rentenversicherung kommen? Wir besitzen keine Glaskugel und können auch nicht in die Zukunft schauen. Wer sich aber etwas näher mit der aktuellen Politik auseinandersetzt und sich mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigt wird merken, dass hier definitiv Handlungsbedarf besteht und es sehr wahrscheinlich ist, dass die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung für Selbständige und Freiberufler kommen wird. 

In unserem Beitrag erklären wir Ihnen was das bedeutet, welche Möglichkeiten Sie haben und warum Sie unbedingt schnell handeln sollten – Garantiezinssenkung bzw. Vernichtung 2022.

 

Verischerungspflicht für Selbständige in der gesetzlichen Rentenversicherung


Prognose - Versicherungspflicht ab 2024 für alle Selbstständige und Freiberufler

Fangen wir bei der Politik an. Hubertus Heil (Bundesminister für Arbeit und Soziales – SPD) fordert seit 2019 eine generelle Versicherungspflicht für Selbständige in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). Ausgenommen hiervon sind z.B. Ärzte, Rechtsanwälte und Architekten, die bereits in den berufsständischen Versorgungswerken versichert sind.

Einem Bericht zufolge soll die Versicherungspflicht ab dem Jahr 2024 für alle Selbständige und Freiberufler greifen. Dazu auch ein Beitrag von NTV aus dem Jahr 2020.

Im Koalitionsvertrag haben CDU, CSU und SPD vereinbart, dass es eine Gründer-freundliche ausgestaltete Versicherungspflicht für Selbständige geben soll. Auch die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, hat sich hinter die Regierungspläne gestellt. Es ist wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis sie umgesetzt werden.

 

Wie hoch sollen die Beiträge ausfallen?

Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass sich der Rentenversicherungsbeitrag auf 18,6 % des Gewinns, der selbständigen Tätigkeit bemessen wird. Das entspräche dann dem Beitrag der Arbeitnehmer gleichgestellt (inkl. AG-Anteil).

 


Muss ich als Selbständiger bisher in die gesetzliche Rente einzahlen?

Bisher ist es so, dass nur ein kleiner Teil der Selbständigen und Freiberuflern, beispielsweise Hebammen, Künstler, Publizisten verpflichtet sind, in die gesetzliche Rente einzuzahlen. Rund 3 Mio. Selbständige und pro Jahr etwa 350.000 Neu-Selbständige hatten bisher noch keine Versicherungspflicht bzw. konnten sich davon befreien lassen.

 

Kann ich mich als Selbständiger von der Versicherungspflicht befreien lassen?

Wie oben bereits erwähnt ist es bisher so, dass sich der größte Teil der Selbständigen und Freiberuflern von der Versicherungspflicht befreien lassen konnten. Sollte ab 2024 wirklich eine generelle Versicherungspflicht kommen, wird es vermutlich trotzdem auch Alternativen zur gesetzlichen Rentenversicherung geben. Es wird hierbei von einer sogenannten „Opt-out-Option“ gesprochen.

Diese Opt-out-Option muss verschiedene Auflagen erfüllen:

  • nicht vererbbar
  • nicht übertragbar
  • nicht beleihbar
  • nicht veräußerbar
  • nicht kapitalisierbar

Die Rürup Rente (Basisrente) erfüllt all diese Voraussetzungen und zählt als heißer Favorit.

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Basisrente als Alternative zur gesetzlichen Rentenversicherung

Was genau ist eigentlich die Rürup Rente oder auch bekannt als Basisrente? Die Rürup Rente wurde im Jahr 2005 in Deutschland als steuerlich begünstigte Form der privaten Altersvorsorge eingeführt. Sie gehört zur 1. Schicht der Altersvorsorge, der Basisversorgung. Sie wird deshalb auch oft einfach Basisrente genannt.

Eine Rürup Rente ist eine staatlich geförderte Private-Altersvorsorge, die wir gerade für Selbständige oder etwas besserverdienende Angestellte als sinnvoll erachten.

Die Beiträge zu dieser Art der Rentenversicherung können Sie steuerlich absetzen.

Im Jahr 2021 dürfen 92 % der gezahlten Beiträge bei der Steuer als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Durch die stufenweise Anhebung um 2 % jedes Jahr, können ab 2025 sogar 100 % geltend gemacht werden.

Der Höchstbeitrag beträgt für Ledige im Jahr 25.787 € (Stand 2021) und für Ehepaare 51.574 €. Davon abzugsfähig sind 23.724,04 € für Ledige und 47.448,08 € für Ehepaare.

Weitere Informationen zur Rürup Rente finden Sie in unserem Beitrag hier.



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Warum sollte ich mir heute Gedanken darüber machen, obwohl es noch keinen konkreten Beschluss gibt?

Wer sich generell mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigt, wird schnell zum Entschluss kommen, dass es heutzutage unglaublich wichtig ist, frühzeitig privat vorzusorgen. Egal, ob als Angestellter, Selbständiger oder Freiberufler. Die gesetzliche Rente wird allein nicht ausreichen, um den Lebensstandard auch in der Rente zu bewahren. Wenn ich nicht in Altersarmut leben will, muss ich früh anfangen zusätzlich fürs Alter zu sparen – Zeit ist Geld!

Allerdings spielt die derzeitige Niedrigzinsphase eine gravierende Rolle bei der Wahl einer passenden privaten Altersvorsorge. Es gibt heutzutage generell nicht mehr sehr viele Optionen fürs Alter vorzusorgen, wie es vielleicht noch vor ein paar Jahren der Fall war. Zumindest nicht mehr viele, die wir unseren Kunden als unabhängiger Versicherungsmakler empfehlen.

Durch die Niedrigzinsphase sind auch die Versicherungsgesellschaften gezwungen, den garantierten Zins (Garantiezins) zu senken.

Schauen wir uns das einmal in der Vergangenheitsbetrachtung an:

Entwicklung des Garantiezinses seit 1994

  • 07/1994 - 06/2000 - 4 %
  • 07/2000 - 12/2003 - 3,25 %
  • 01/2004 - 12/2006 - 2,75 %
  • 01/2007 - 12/2011 - 2,25 %
  • 01/2012 - 12/2014 - 1,75 %
  • 01/2015 - 12/2016 - 1,25 %
  • 01/2017 - 12/2021 - 0,9 %

Ab Januar 2022 wird der Garantiezins von derzeit 0,9 % weiter auf 0,25 % gesenkt.

Jetzt wird der ein oder andere sagen, ob jetzt 0,9 % oder zukünftig 0,25 % macht doch keinen großen Unterschied mehr, eine garantierte Rentenversicherung lohnt sich sowieso nicht mehr.

Nicht ganz richtig! Die Senkung hat gravierende Auswirkungen für alle Schichten der Altersvorsorge. Für uns bedeutet das sogar eine Garantiezinsvernichtung.

Eine Senkung des Garantiezinses von 0,9 % auf 0,25 % ist eine Reduzierung von über 70 %. Das hat nicht nur große Auswirkungen auf die garantierte Rentenversicherungen (klassisch), die wir heutzutage sowieso niemanden mehr empfehlen würden, sondern auch für den sogenannten „Rentenfaktor“ bei Fondsgebundenen Altersvorsorgeverträgen wie beispielsweise Fonds-Rentenversicherungen oder eben auch Fonds-Rürup-Rente.

 

Was genau ist der Rentenfaktor?

Der Rentenfaktor ist der Umrechnungsfaktor, der beschreibt, wie viel lebenslange Rente Sie pro 10.000 € Guthaben, welches Sie sich bis zum Renteneintritt angespart haben und von der Versicherung ausbezahlt bekommen.

 

Beispiel:

Sie sparen monatlich 200 € in eine Rentenversicherung. Dieser Anbieter garantiert Ihnen zum Renteneintritt eine Rente von 35 € pro 10.000 € Guthaben.

Zum Renteneintritt mit 67 Jahren haben Sie dann beispielsweise ein Guthaben von 100.000 € in Ihrem Vertrag.

Rentenfaktor= 35 € pro 10.000 € Guthaben

100.000 € : 10.000 €= 10 €*35 €= 350 € lebenslange Rente.

Sie würden aus diesem Vertrag also eine lebenslange Rente von 350 € (brutto) erhalten.

 

Warum hat der Garantiezins Auswirkungen auf den Rentenfaktor?

Der Garantiezinssenkung hat nicht nur bei garantierten Rentenversicherung Auswirkungen auf die Rente, auch im Bereich Fondsgebundenen Rentenversicherungen (Basisrente) spielt er eine wichtige Rolle. Denn hier ist er ein wichtiger Teil der Rechnungsgrundlagen für den Rentenfaktor (Rente pro 10.000 € Guthaben).

Fällt der Garantiezins, wird auch der Rentenfaktor sinken. Das hat keine Auswirkungen auf Ihr angespartes Kapital, auf Ihre lebenslange Rente aber schon.

 


Warum sollte ich mir gerade als Selbständiger dieses Jahr noch Gedanken über meine Altersvorsorge machen?

Die Prognosen lassen leider keine Hoffnung auf eine baldige Erhöhung des Garantiezinses zu. Sollte die Versicherungspflicht kommen (wovon wir ausgehen), sollten Sie sich wirklich dringend, am besten noch dieses Jahr (2021), mit dem Thema beschäftigen!

Wichtig: Nutzen Sie die Chance, noch in diesem Jahr eine zusätzliche Altersvorsorge abzuschließen und sich einen höheren Rentenfaktor (Rente pro 10.000 € Guthaben) zu sichern. Ab 2022 werden die Rentenfaktoren deutlich geringer ausfallen (müssen). Das gilt für alle Bundesbürger, unabhängig in welchem Arbeitsverhältnis sie sich befinden.

Abschluss 2021 (gleiches Beispiel siehe oben)

Sie sparen monatlich 200 € in eine Basisrente. Dieser Anbieter garantiert Ihnen zum Renteneintritt eine Rente von 35 € pro 10.000 € Guthaben.

Zum Renteneintritt mit 67 Jahren haben Sie ein Guthaben von 100.000 € in Ihrem Vertrag.

Rentenfaktor = 35 € pro 10.000 € Guthaben

100.000 € : 10.000 € = 10 €*35 € = 350 € lebenslange Rente.

Abschluss 2022

Sie entscheiden sich nicht dieses Jahr für einen Abschluss, sondern erst nächstes Jahr.

Die gewählte Versicherungsgesellschaft kürzt den Rentenfaktor von 35 € auf 25 €.

Sie sparen wieder 200 € mtl., haben auch wieder 100.000 € Guthaben bis zum Renteneintritt gespart.

100.000 € : 10.000 € = 10 € * 25 € (Rentenfaktor) = 250 € lebenslange Rente.

 

Fazit: Sie bekommen bei einem Abschluss ab 2022 eine lebenslange Rente von 250 € mtl., obwohl sie das gleiche Vertragsguthaben zum Renteneintritt haben. Also 100 € monatliche lebenslange Rente weniger, als wenn Sie den Vertrag bereits 2021 abgeschlossen hätten.

Gerade für Selbständige würden wir eine (Fonds-) Rürup-Rentenversicherung bzw. Basisrente empfehlen. Das wird aus unserer Sicht die einzige mögliche Alternative zur gesetzlichen Rente werden und wird auch in der Politik als einzige sogenannte „Opt-Out-Option", also Befreiungsmöglichkeit, erwähnt.


Worauf sollte ich beim Abschluss einer Rürup-Rente achten?

Achten Sie vor allem darauf, dass Sie einen Anbieter wählen, der einen harten garantierten Rentenfaktor besitzt. Das bedeutet, dass die Versicherungsgesellschaft Ihnen die Rente pro 10.000 € Guthaben von Beginn an garantiert und diese über die gesamte Laufzeit nicht mehr verändern kann.

Da es in der Vergangenheit regelmäßig zu Senkungen von Rentenfaktoren, auch während der Laufzeit gekommen ist, ist das für uns einer der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl einer geeigneten Versicherungsgesellschaft.

Hier ein Beispiel zu Senkungen von Rentenfaktoren während der Vertragslaufzeit.

Wir empfehlen Ihnen Anbieter, welche Ihnen diesen Rentenfaktor nicht nur für den laufenden Beitrag garantiert, sondern sogar für alle Dynamiken, Zuzahlungen und sonstigen Erhöhungen.

Eine große Fondsauswahl inkl. ETFs, ausreichend Wechselmöglichkeiten (Shifts) und eine günstige Kostenstruktur sollten bei einer geeigneten Versicherungsgesellschaft ebenfalls enthalten sein.


Was, wenn es doch keine Versicherungspflicht für Selbständige und Freiberufler gibt?

Dann haben Sie nichts falsch gemacht. Die zusätzliche Rente nimmt Ihnen niemand mehr weg. Ohne eine (zusätzliche) Private-Altersvorsorge werden Sie höchstwahrscheinlich Ihren Lebensstandard im Alter nicht halten können. Also lieber früher als zu spät!


Unser Fazit zur Versicherungspflicht für Selbständige und Freiberufler:

Das Arbeitsministerium geht davon aus, dass drei Viertel aller Selbständigen und Freiberuflern nicht für die Rente vorgesorgt haben. Auch wir teilen aus unserer Erfahrung diese Einschätzung. Es fehlt oft aber auch einfach die richtige Aufklärung. Ob eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung jetzt das Heilmittel gegen die Altersarmut darstellt, wagen wir zu bezweifeln. Es sollten also auch andere Möglichkeiten geschaffen werden, selbständig vorzusorgen. Die Rürup Rente sehen wir hierfür als passende Lösung.

Wir empfehlen allen Selbständigen und Freiberuflern aber auch allen anderen, sich dieses Jahr unbedingt mit dem Thema Altersvorsorge zu beschäftigen. Auch wenn Sie derzeit nicht viel bzw. ausreichend sparen können. Eine Anpassung der Sparrate ist zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

Sichern Sie sich jetzt den Einstieg, vor allem den höheren Rentenfaktor, und dadurch eine deutlich höhere, lebenslange Rente.

Melden Sie sich jetzt und lassen Sie uns gemeinsam eine passende Möglichkeit besprechen!


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